über SALAMANDER

Die zur ara AG gehörende SALAMANDER GMBH ist ein führender europäischer Schuhfilialist im Markt für modische Schuhe, Taschen und Accessoires im gehobenen Markengenre. Die im Jahr 1904 eingetragene Marke SALAMANDER genießt in Österreich und in vielen Märkten Mittel- und Osteuropas einen hohen Bekannt- und Beliebtheitsgrad.

Das Unternehmen betreibt mehr als 30 Filialen in Österreich und ca. 170 Geschäfte in Deutschland, Frankreich, Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn. Hochwertige Schuhe, Taschen und Accessoires renommierter Marken werden neben der Eigenmarke SALAMANDER angeboten.

Für SALAMANDER sind Schuhe die schönste Art, sich auszudrücken. Unser Bestreben ist es, den Kunden beim Einkauf das sichere Gefühl zu vermitteln, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. SALAMANDER kombiniert mit Leidenschaft Mode, Qualität, Service und bietet dabei ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.


SALAMANDER lernt laufen

Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden. Auch für den 23-jährigen Jakob Sigle, der sich 1885 als Schuhmacher in Kornwestheim selbstständig macht. Sechs Jahre später nimmt er den Stuttgarter Lederreisenden Max Levi ins Unternehmen. Als "J. Sigle und Cie" bringen sie es zu 125 Mitarbeitern und 1897 zum vierstöckigen Werkstattausbau. 1904 entsteht "SALAMANDER" mit Wort- und Bildmarke samt Patenteintrag, kurz danach wird eine größere Schuhfabrik in Kornwestheim gebaut.

Als ideal erweist sich die Idee, neben kooperierenden Alleinverkäufern auch ein eigenes Filialsystem aufzubauen. Gedacht, getan, 1909 gibt es 26 eigene Einzelhandelsgeschäfte. 1914 produzieren 2.880 Mitarbeiter über 2 Millionen Paar Schuhe. Mit Max Levi stirbt 1925 einer der Erfolgsträger. 1927 ist die Marke SALAMANDER in 123 Staaten eingetragen. Mittlerweile gehören unterschiedliche Unternehmen zur Sigle-Gruppe. Diese werden 1930 in der SALAMANDER AG gebündelt, Aktienkapital zum Start: 32 Millionen Reichsmark. Fünf Jahre später stirbt Jakob Sigle im Alter von 73 Jahren.


SALAMANDER erobert die Welt

1937 erscheint das erste Lurchi-Heft. Während des elterlichen Schuhkaufs erobern Lurchi und seine Freunde Kinderherzen. 1939 bricht der Zweite Weltkrieg aus. Im Kriegsverlauf büßt das Unternehmen 26 % der Werksanlagen und 50 % der Verkaufsstellen ein. Nach 1946 erholt sich das Unternehmen und eilt zu neuen Taten. Eine davon ist der Start der Kinderschuhproduktion im Jahr 1949. Bald beläuft sich die gesamte Jahresproduktion auf 7,9 Millionen Paar Schuhe bei 9.900 Mitarbeitern.

Um das Wachstum zu stabilisieren, widmet sich die SALAMANDER AG der internationalen Expansion, z. B. mit der Gründung von SALAMANDER France (1960) und SALAMANDER Austria (1969). 1967 werden mit 17.800 Mitarbeitern weltweit 13,5 Millionen Paar Schuhe produziert. In der folgenden Zeit drängen ausländische Hersteller auf den deutschen Markt, sodass die Zeit nach 1971 krisenhaft verläuft. Fünf Jahre später kann auch der Verkauf von 5 Millionen Paar Schuhen in die damalige DDR den Druck nicht lindern, die Mitarbeiterzahl sinkt weiter auf 7.566 im Jahr 1981, die Schuhjahresproduktion auf 8 Millionen Paare. Der Vertrieb wird verstärkt: Mittlerweile gibt es 248 eigene Filialen in Westeuropa.


SALAMANDER lernt laufen

Ab den 80er-Jahren folgt ein Meilenstein dem anderen. Der SALAMANDER-Jahresumsatz übersteigt 1983 die DM-Milliardengrenze. Über 90 % der Bevölkerung kennen die Marke SALAMANDER. In den 90er-Jahren hält die Modernität sichtbaren Einzug, z. B. mit einem neuen einheitlichen Shopdesign. Auch die internationale Expansion wird verstärkt. Neue Töchter bzw. Beteiligungen in Polen, Ungarn, in der Tschechischen Republik, in Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen.

Ende März 2005 wird SALAMANDER von der EganaGoldpfeil-Gruppe, ein börsennotierter Konzern mit Hauptsitz in Hongkong und Europazentrale in Offenbach, übernommen. SALAMANDER profitiert von deren langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet hochwertiger Lederproduktion und integriert die konzerneigenen Leder-Luxuslabels Goldpfeil, Comtesse und JOOP!. Weiters ist die Marke Sioux Teil des EganaGoldpfeil Markenportfolios. Die Produktion der Taschen und Kleinlederwaren der Marke Salamander wurde ab nun in die Egana-eigenen Manufakturen erfolgreich ausgelagert. Ein eigenes Design-Team kümmert sich um die aktuellsten Formen, Farben und Trends.

Seit 2005 setzt SALAMANDER mit der Einführung eines neuen Ladenbaukonzeptes neue Maßstäbe.
Das Architekturkonzept, das sich konsequent durchzieht, nimmt Rücksicht auf die individuellen Begebenheiten und Anforderungen jeder Filiale sowie auf die Formensprache des Feng Shui. So wurden 2006 unter anderen die Filiale in den City Arkaden in Klagenfurt und die Filiale in der Mariahilfer Straße 32 im Herzen Wiens entsprechend (um)gestaltet. Im März 2014 folgte die Neueröffnung der Filiale am Wiener Graben. Offen, transparent und einladend präsentiert sich Salamander den Freunden hochwertiger Schuh- und Lederwaren. Individualität, Service und Eleganz stehen dabei im Vordergrund.

Im Februar 2009 wechselt SALAMANDER erneut den Besitzer. Die ara AG übernimmt sämtliche Geschäftsanteile an SALAMANDER Deutschland und deren ausländischen Tochtergesellschaften, sowie die Rechte an den Marken SALAMANDER und Lurchi.